Tipps für deine Bewerbung So wird deine Bewerbung ein voller Erfolg

Du möchtest dich auf deinen neuen Traumjob bewerben, weißt aber nicht so richtig, wo und wie du anfangen sollst? Mit unseren Tipps und Tricks ist die Bewerbung kein unüberwindbares Hindernis mehr und du bist deinem neuen Job ein ganzes Stück näher. 

Hier erfährst du, wie du dich erfolgreich bewirbst:

Wie schreibt man eine gute Bewerbung?

Diese Frage hast du dir sicherlich auch schon einmal gestellt, oder? Schließlich sind es oftmals Kleinigkeiten, die entscheiden, wer in die engere Auswahl kommt und am Ende des Bewerbungsprozesses den Job ergattern kann. Der erste Schritt auf dem Weg zu einer erfolgreichen Bewerbung heißt Information: Damit deine Bewerbung aussagekräftig ist, muss sie auch fundiert sein. Deshalb ist es ratsam, wenn du dich mit der Unternehmenswebseite beschäftigst. Mache dir Notizen zu den angegebenen Leistungen oder Produkten und überlege dir, inwiefern du dazu beitragen kannst, den Erfolg des Unternehmens zu steigern. Sobald du die Recherche über deinen potenziellen neuen Arbeitgeber abgeschlossen hast, wird es dir auch leichter fallen, auf die Anforderungen einzugehen, die in der Stellenbeschreibung an dich gestellt werden.

Wenn du mit dem Bewerbungsschreiben beginnst, solltest du auf den richtigen inhaltlichen Aufbau achten. Argumentiere schlüssig und beschreibe in klaren, präzisen Sätzen, warum ausgerechnet du für die ausgeschriebene Position qualifiziert bist und auch menschlich gut ins Unternehmen passt. Floskelhafte Phrasen und Sätze solltest du dabei unbedingt vermeiden. Das fängt schon bei der Ansprache an: Beginne niemals mit “Sehr geehrte Damen und Herren”, sofern in der Stellenbeschreibung oder auf der Webseite ein Ansprechpartner genannt wird. Mit einer persönlichen Ansprache wirkt deine Bewerbung nicht nur weniger floskelhaft, sondern auch weniger steif.

Abschließend solltest du dir alles noch einmal sorgfältig durchlesen und auf Vollständigkeit und korrekte Rechtschreibung überprüfen. Hierbei kann es helfen, deine Bewerbung jemandem zum Korrekturlesen zu geben, denn in diesem Fall gilt: Doppelt hält besser. Alternativ kann es auch helfen, eine Nacht über die Bewerbung zu schlafen und sie sich am nächsten Tag noch einmal vorzunehmen.Wenn du frisch und ausgeruht bist, siehst du Fehler und unglückliche Formulierungen garantiert eher, als wenn du die Bewerbung direkt nach dem Schreiben abschickst.

Bei uns erfährst du, was zu einer guten Bewerbung gehört. Bevor du beginnst, musst du erst einmal wissen, was deine Bewerbung beinhalten muss. © Shutterstock, fizkes
Bevor du beginnst, musst du erst einmal wissen, was deine Bewerbung beinhalten muss. © Shutterstock, fizkes

Was muss die Bewerbung beinhalten?

Nun da wir kurz darüber gesprochen haben, wie man eine gute Bewerbung schreibt, sollten wir uns ansehen, welche Dokumente auf keinen Fall fehlen dürfen. Folgende Bestandteile sollten auf deiner Checkliste stehen:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse

Das Anschreiben ist vermutlich der schwierigste Teil einer Bewerbung, denn hier musst du auf den Punkt bringen, warum du menschlich und fachlich für die Position geeignet bist – und das, ohne abgedroschen zu klingen und zu viele Floskeln zu benutzen. Sieh dir unser beispielhaftes Anschreiben an, um ein Gefühl dafür zu bekommen, worauf du inhaltlich und formal achten solltest.

Kommen wir nun zum Lebenslauf. Dieser dient dazu, dich kurz, knapp und übersichtlich vorzustellen. In den Lebenslauf gehören sowohl persönliche Daten wie deine Nationalität und dein Geburtsdatum als auch dein fachlicher Werdegang. Dazu zählen deine schulische und fachliche Ausbildung, Praktika und vorherige Arbeitsstellen. Anhand unseres Musterbeispieles kannst du sehen, wie dein Lebenslauf aussehen sollte.

Der letzte Teil deiner Bewerbung sind deine Zeugnisse. Diese sind so wichtig, weil sie deine fachliche Kompetenz untermauern und den Angaben in deinem Lebenslauf erst Gewicht verleihen. Womit wir direkt zur nächsten Frage kommen.

Die Kopien deiner Zeugnisse müssen beglaubigt sein. © Shutterstock, oatawa
Zu einer runden Bewerbung gehören auch deine Abschluss- und Arbeitszeugnisse. © Shutterstock, oatawa

Welche Zeugnisse müssen beigefügt werden?

Wichtige Abschnitte unserer Laufbahn werden mit einem Zeugnis belegt. Diese vier Zeugnisarten sollten in deiner Bewerbung nicht fehlen.

  • Schulabschlusszeugnis
  • Ausbildungszeugnis
  • Abschlusszeugnis deiner Universität/Hochschule
  • Arbeitszeugnisse von vorherigen Arbeitsstellen und Praktika

Beginnen wir mit der ersten Art von Zeugnis, die wir in unserem Leben erhalten: dem Schulabschlusszeugnis. Hier kommt es ein wenig darauf an, wie alt du bist und wie viel Arbeitserfahrung du schon vorweisen kannst. Wenn du ganz frisch ins Berufsleben einsteigst, solltest du dein Schulabschlusszeugnis deiner Bewerbung beilegen. Wenn du jedoch schon viel Berufserfahrung gesammelt hast, ist das irgendwann nicht mehr nötig.

Wenn du eine abgeschlossene Ausbildung hast, solltest du diesen Meilenstein auf deinem Lebenslauf auch mit dem entsprechenden Zeugnis belegen. Das Gleiche gilt, wenn du einen Hochschulabschluss gemacht hast. Für den Fall, dass du zwei Ausbildungen oder Studiengänge abgeschlossen hast, genügt es normalerweise, das aktuelle Zeugnis beizufügen. Es sei denn, dein erster Abschluss ist für die Position, auf die du dich bewirbst, relevant. Ein wichtiger Hinweis: Generell müssen Kopien deines Abschlusszeugnisses immer offiziell beglaubigt sein. Wenn du dich bei mega3 bewirbst, reicht es allerdings, eine einfache Kopie vorzulegen – vorausgesetzt das Zeugnis wurde im Original bereits eingesehen.

Du hast bereits im Zuge eines Praktikums Arbeitserfahrungen gesammelt? Das ist sehr gut. Ein Praktikumszeugnis gewährt Einblicke in deine Arbeitsweise, dein Zusammenspiel im Team und deine Fähigkeiten. Deshalb solltest du auch Praktikumszeugnisse zu deiner Bewerbung hinzufügen. Das gilt besonders dann, wenn du Berufseinsteiger bist und noch keine weiteren Arbeitserfahrungen gesammelt hast.

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Welche optionalen Bewerbungsunterlagen gibt es?

Mit dem Anschreiben, Lebenslauf und  den Zeugnissen hast du den Pflichtteil deiner Bewerbung absolviert, aber wie sieht es mit der Kür aus? Es gibt Bewerbungsunterlagen, bei denen du selbst abwägen kannst, ob du sie deiner Bewerbung beilegen möchtest oder nicht. Dazu gehört beispielsweise das Deckblatt. Es ist nicht zwingend notwendig, verleiht deiner Bewerbung aber gegebenenfalls eine etwas persönlichere Note. Das Deckblatt enthält den Titel der ausgeschriebenen Stelle, dein Bewerbungsfoto, Kontaktdaten und ein Verzeichnis der Anlagen, die deiner Bewerbung beigefügt werden – das Anschreiben zählt allerdings nicht dazu. Die Vorteile eines Deckblattes sind, dass deine Angaben auf einen Blick ersichtlich sind. Andererseits sind sie das auch, wenn du deine Bewerbung gut strukturierst. Es bleibt also deine persönliche Entscheidung.

Neben dem Deckblatt gibt es noch die Option, deiner Bewerbung eine dritte Seite beizufügen. Doch was gehört auf diese Seite und für wen macht sie überhaupt Sinn? Die dritte Seite bietet die Möglichkeit, deiner Bewerbung noch weitere Informationen beizufügen. Generell gilt: Personaler haben wenig Zeit und sehen es gerne, wenn die relevanten Informationen bereits im Anschreiben genannt werden. Deshalb solltest du eine dritte Seite nur in Erwägung ziehen, wenn du den Personalern Informationen mitteilen möchtest, die neu sind und einen Mehrwert für deinen potenziellen neuen Arbeitgeber haben. Das kann der Fall sein, wenn du frisch aus dem Studium oder der Ausbildung kommst und noch keine Arbeitserfahrungen vorweisen kannst. In dem Fall kannst du den Platz nutzen, um auszuführen, warum du trotzdem die richtige Besetzung für die Stelle bist. Versuche, das Interesse des Arbeitgebers zu wecken und deine Motivation überzeugend herauszuarbeiten. Genauso sinnvoll kann die dritte Seite sein, wenn du Quereinsteiger bist oder deinen jetzigen Job wechseln möchtest. In beiden Fällen kannst du auf der dritten Seite deine Begründung für diese Entscheidung darlegen.

Das Bewerbungsfoto solltest du in einem Fotostudio machen lassen. © Shutterstock, Africa Studio
Ein professionelles Bewerbungsfoto ist für eine gute Bewerbung ein Muss. © Shutterstock, Africa Studio

Wie muss das Bewerbungsfoto aussehen?

Das Bewerbungsfoto ist ein essentieller Bestandteil der Bewerbung – oder? Rein rechtlich bist du keineswegs verpflichtet, deiner Bewerbung ein Foto beizufügen. Trotzdem würden wir dir dazu raten, denn es gibt den Personalern einen ersten Eindruck von dir. Bei den vielen Bewerbungen, die es zum Teil auf eine einzelne Stelle gibt, kann dies den entscheidenden Unterschied machen. Vorausgesetzt das Bewerbungsfoto ist gut gemacht, womit wir zu der Frage kommen, wie ein solches Foto überhaupt aussehen sollte, um zu einer erfolgreichen Bewerbung beizutragen.

Zunächst einmal möchten wir dir dringend davon abraten, das Foto selbst zu schießen. Das wirkt unprofessionell und hinterlässt keinen guten Eindruck. Egal, wie gut du fotografieren kannst: Der Personaler erkennt sofort, ob das Bild in einem professionellen Fotostudio entstanden ist oder nicht. Außerdem haben Fotografen Erfahrung mit der Erstellung von Bewerbungsfotos und wissen, worauf es ankommt.

Und wie sieht es mit der Mimik aus? Ein dezentes, sympathisches Lächeln spricht in jedem Fall für dich. Achte jedoch darauf, nicht zu sehr zu grinsen. Das lässt dich unseriös wirken und erweckt den Eindruck, dass du es mit der Bewerbung vielleicht nicht ganz so ernst meinen könntest.

Eine andere wichtige Frage, die sich bezüglich des Fotos ganz automatisch stellt, ist die der richtigen Kleidung. Zunächst solltest du darauf achten, dass dein Outfit seriös ist. Ein tiefer Ausschnitt oder ein weit aufgeknöpftes Hemd wirken unprofessionell. Genauso unangebracht ist es, sich zu bunt anzuziehen und sich mit zu sehr mit Schmuck zu behängen. Wenn du dir unsicher bist, kannst du auch einfach verschiedene Outfits zum Fototermin mitnehmen und am Ende entscheiden, welches Bild dir am besten gefällt. Ein letzter wichtiger Tipp: Achte darauf, dass keine Flecken auf der Kleidung sind. Hemden und Blusen sollten außerdem gebügelt sein.

Worin unterscheiden sich die postalische und die Online-Bewerbung?

Bei der Art der Bewerbung gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder schickst du deine Unterlagen mit der Post ab oder du bewirbst dich online. In den meisten Stellenausschreibungen wird die bevorzugte Methode genannt, und das ist heutzutage die Online-Variante. Viele große Firmen handhaben es sogar so, dass du direkt bei ihnen auf der Webseite ein Bewerbungsformular ausfüllen musst.

Und wenn auf der Webseite oder der Stellenausschreibung nicht gesagt wird, welche Art der Bewerbung bevorzugt wird? In dem Fall darfst du selbst entscheiden, welcher Weg dir lieber ist. Beide Bewerbungsvarianten haben gemein, dass du ein Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse beifügen muss. Wenn du dich postalisch bewirbst, solltest du deine gesammelten Unterlagen in eine Bewerbungsmappe legen. Hierbei ist es wichtig darauf zu achten, dass das Papier nicht geknickt wird und weder Flecken noch Streifen aufweist. Um ganz sicher zu gehen, lohnt es sich, das Geld für einen Ausdruck im Copyshop zu investieren. Das hochwertige Aussehen wird den Personalern in jedem Fall positiv auffallen. Auch bei dem Umschlag wird auf Ordnung Wert gelegt: Klebe die Briefmarke gerade auf und schreibe die Firmenadresse in ordentlicher Handschrift auf.

Auch wenn du deine Bewerbung per E-Mail abschickst, musst du auf einige Besonderheiten achten. Zunächst einmal ist es wichtig, dass du eine seriöse E-Mail-Adresse verwendest. Ideal ist es, wenn diese aus deinem Vor- und Nachnamen besteht – Kosenamen sollten hingegen vermieden werden, da diese einen äußerst unprofessionellen Eindruck erwecken und den Bewerbungsprozess beenden, bevor er richtig begonnen hat. Die Betreffzeile solltest du nutzen, um die Position zu benennen, auf die du dich bewirbst und, wenn angegeben, eine Referenznummer zu der Stellenanzeige. Den Text deines Anschreibens kannst du auch für das Textfeld in der E-Mail nutzen. Die Unterlagen, die du anhängst, sollten zu einem PDF-Dokument zusammengefügt sein. Wichtig: Schicke nicht mehr mit als unbedingt nötig, da die sich die Ladezeit der Dokumente sonst unnötig in die Länge zieht. Bevor du deine Bewerbung abschickst, solltest du dir die Zeit nehmen und noch einmal alles auf seine Richtigkeit überprüfen.

Du kannst sowohl telefonisch als auch per E-Mail nach dem Stand deiner Bewerbung fragen. © Shutterstock, fizkes
Nach einer gewissen Zeit darfst du vorsichtig nach dem Stand deiner Bewerbung fragen. © Shutterstock, fizkes

Wann darf man um Rückmeldung zur Bewerbung bitten?

Unsere Zeit ist durch die Technologisierung und die modernen Kommunikationsmedien sehr schnelllebig geworden. Über Whatsapp ist es möglich, innerhalb von Sekunden zu antworten und so ist es nicht verwunderlich, dass wir oftmals genau das erwarten: eine sofortige Rückmeldung. Anders verhält es sich auch bei Bewerbungen nicht. Gespannt wartest du ab, ob du zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wirst oder nicht. Der Wunsch nach einer schnellen Rückmeldung ist verständlich: Entweder bist du gerade arbeitslos und auf den Job angewiesen oder aber du sehnst dich nach einem Neuanfang und möchtest ebenfalls schnell wissen, was Sache ist.

Tatsache ist, dass du dich nach Abschicken der Bewerbung in Geduld üben musst. Gegebenenfalls gibt es viele Bewerber für die Stellenausschreibung und da kann es schon einmal etwas dauern, bis die Personaler alle Bewerbungen gesichtet haben. Und das ist ja eigentlich auch gut so, oder? Schließlich möchten wir ja alle, dass sich für unsere Bewerbung ausreichend Zeit genommen wird. Es kann zwischen zwei und sechs Wochen dauern, bevor du eine Antwort auf deine Bewerbung erhältst. Wenn du nachfragen möchtest, wie der Stand deiner Bewerbung ist, solltest du also mindestens zwei Wochen warten. Bevor du fragst, solltest du allerdings auch noch einmal den Spam-Ordner deines E-Mail Postfaches überprüfen – leider landen wichtige E-Mails ja auch manchmal hier. Dein Vorteil bei mega3? Du erhältst nach dem Eingang der Bewerbung direkt eine Bestätigung und eine Rückmeldung erfolgt in der Regel innerhalb einer Woche.

Anrufen oder per E-Mail nachfragen – was ist besser?

Doch wie geht man vor, wenn man nachfragt? Die erste Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt, ist die, ob man sich telefonisch oder per E-Mail meldet. Wenn du das erste Mal nachfragst, ist es empfehlenswert, dich höflich per Telefon zu erkundigen.

Bevor du anrufst, solltest du dich vorbereiten: Schreibe die Bezeichnung der Position, die Referenznummer der Stellenbeschreibung und den Namen des Ansprechpartners auf, damit du nicht mit anderen Bewerbungen durcheinander kommst.

Wenn du anrufst, frage höflich nach, ob deine Bewerbung eingegangen ist und ob du gegebenenfalls noch Unterlagen nachsenden sollst. Schreibe dir am besten das Datum deines Anrufs auf, damit du nicht den Überblick darüber verlierst, wie viel Zeit bis zu der nächsten Rückmeldung vergeht. Wenn auf deinen Anruf auch in den folgenden Wochen keine Rückmeldung erfolgt, kannst du noch einmal höflich per E-Mail nachfragen, wie der Stand ist. Nenne den Jobtitel und eine eventuelle Referenznummer entweder in der Betreffzeile oder im Textfeld der E-Mail. Frage auch in der E-Mail nach, ob es Unterlagen gibt, die noch fehlen.

Allerdings gibt es ein paar Dinge, die du beachten solltest – egal, ob du dich per E-Mail oder telefonisch meldest:

  1. Zeige keine Ungeduld
    Du solltest Verständnis dafür zeigen, dass es länger dauern kann, bis du eine Rückmeldung erhältst. Ungeduldig nachzufragen, wie der Stand der Dinge ist, macht keinen guten Eindruck bei den Personalern und bringt dich überhaupt nicht weiter.
  2. Mache den Ansprechpartnern keinen Vorwurf
    Auch wenn es verständlich ist, dass es frustrierend ist, mehrere Wochen auf eine Rückmeldung zu warten: Lass dir das niemals anmerken, wenn du nachfragst!
  3. Werde niemals unhöflich
    Eine weitere ungeschriebene Regel ist, dass du niemals den guten Ton verlieren solltest. Wenn du auf unhöfliche Art und Weise nachfragst, macht das jeglichen guten Eindruck deiner Bewerbung zunichte.
  4. “Erpresse” den Arbeitgeber nicht
    Formulierungen wie “Wenn Sie sich nicht bald melden, werde ich eine andere lukrative Stelle annehmen” sind absolut nicht zielführend. Die Personaler werden sich vielmehr manipuliert führen und du stehst in einem schlechten Licht dar.
  5. Erwecke keinen verzweifelten Eindruck
    Wenig souverän wirkt es, wenn du verzweifelt nachfragst, wann du endlich eine Rückmeldung erhältst oder ob die angegebene Stelle eventuell schon besetzt ist. Das macht dich in den Augen eines Arbeitgeber eher unattraktiv.

Wie bereite ich mich auf ein Vorstellungsgespräch vor?

Du hast eine positive Rückmeldung erhalten und wurdest zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch eingeladen: Dazu erst einmal herzlichen Glückwunsch! Damit dein Vorstellungsgespräch erfolgreich abläuft, musst du gut vorbereitet sein. Deshalb solltest du dich vorher gründlich über das Unternehmen, die Werte und Leistungen informieren – mit diesem Wissen kannst du beim Personaler punkten und zeigen, dass du dich wirklich für die Position interessierst.

Ein Vorstellungsgespräch beginnt oftmals damit, dass du dich selbst kurz vorstellen musst. Auch hierbei hast du einen eindeutigen Vorteil, wenn du dich Zuhause schon einmal ein wenig darauf vorbereitet hast. Arbeite deine Stärken heraus und verknüpfe diese mit den geforderten Fachkompetenzen.

Mehr über die erfolgreiche Vorbereitung auf dein Vorstellungsgespräch erfährst du in diesem Beitrag.

Atme tief durch und versuche, beim Gespräch ruhig zu bleiben. © Shutterstock, djrandco
Eine gute Vorbereitung hilft dir, entspannter in das Gespräch zu gehen. © Shutterstock, djrandco

Wie schaffe ich es, beim Vorstellungsgespräch weniger nervös zu sein?

Es ist ganz normal, vor einem Vorstellungsgespräch nervös zu sein, schließlich geht es um deinen neuen Job. Das wissen auch die Personaler, die es dir sicherlich nachsehen, wenn du ein wenig nervös bist. Glücklicherweise gibt es aber ein paar Methoden, um die Nervosität zumindest ein wenig abzuschwächen. Ein wichtiger Punkt ist die oben beschriebene Vorbereitung auf das Gespräch. Wenn du weißt, dass du dich gut vorbereitet hast, brauchst du gar nicht mehr so nervös sein. Rufe dir diese Tatsache kurz vor dem Gespräch einfach noch einmal ins Gedächtnis und vertraue darauf, dass du dich genauso präsentieren kannst, wie du es Zuhause geübt hast.

Wenn wir nervös sind, macht sich das oftmals auch in unserer Körpersprache bemerkbar. Wir fassen uns in die Haare, zupfen an unserer Kleidung herum oder kauen auf der Unterlippe. Das Wissen, dass sich die Nervosität äußerlich zeigen kann, macht einen natürlich gleich noch nervöser. Versuche dir zu vergegenwärtigen, welche Angewohnheiten du hast, wenn du nervös bist. Auch hier hilft es, wenn du das Gespräch mit jemandem durchspielst und fragst, wie deine Körpersprache ausgesehen hat. Wenn du dir dessen bewusst wirst, fällt es dir auch leichter gegenzusteuern.

Ein weiterer guter Tipp: Bewege dich vor dem Vorstellungsgespräch ein bisschen. Ein ausgedehnter Spaziergang hilft dir, den Kopf noch einmal freizubekommen. Atme dabei ein paar Mal ganz bewusst tief ein und aus. Dadurch wirst du automatisch ruhiger. Vielleicht befindet sich in der Nähe des Unternehmens ja sogar ein Park oder du hast die Möglichkeit, am Wasser entlang zu gehen.

Du gehörst zu der Fraktion der Kaffeejunkies? Wenn dem so ist, solltest du vor dem Vorstellungsgespräch trotzdem auf dein liebstes Getränk verzichten. Koffein macht dich zwar wach, gleichzeitig sorgt es aber auch dafür, dass Adrenalin produziert wird. Da Adrenalin die Nervosität steigert, solltest du lieber zu einem Glas Saft oder stillem Wasser greifen. Sprudelwasser ist hier nicht unbedingt die beste Wahl, da es sein kann, dass du davon aufstoßen musst. Es ist übrigens ganz normal, dass unser Mund trocken wird, wenn wir nervös sind. Das liegt daran, dass wir weniger Speichel produzieren, wenn wir aufgeregt sind. Abhilfe schafft hier auch das Lutschen eines Bonbons oder Kaugummikauen. Allerdings nur vor dem Gespräch und nicht währenddessen.

Beitragsbild: © Shutterstock, ZoFot

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